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ELEMENTE DER PSYCHOPHYSIK \; VON GUSTAV THEODOR FECHNER.
ERSTER THEIL.
LEIPZIG, DRUCK UND VERLAG VON BREITKOPF UND HARTEL.
BIBEART 3 A if ve BERIE am» Iaesacnsts vs VORWORT. a Unter Psychophysik verstehe ich gemäss der, im 2. Kapitel ausführlicher gegebenen, Erklärung eine Lehre, die, obwohl der Aufgabe nach uralt, doch in Betreff der Fassung und Behandlung dieser Aufgabe sich hier insoweit als eine neue darstellt, dass man den neuen Namen dafür nicht unpassend und nicht unnöthig fin- den dürfte, kurz eine exacte Lehre von den Beziehungen zwischen Leib und Seele.
Als exacte Lehre hat die Psychophysik wie die Physik auf Erfahrung und mathematischer Verknüpfung erfahrungsmässiger Thatsachen, welche ein Mass des von der Erfahrung Gebotenen fodert, zu fussen, und, soweit solches noch nicht zu Gebote steht, es zu suchen. Nachdem nun das Mass bezüglich der physischen Grössen schon gegeben ist, wird die erste und Hauptaufgabe die- ser Schrift die Feststellung des Masses bezüglich der psychischen Grössen sein, wo es bisher noch vermisst war; die zweite, auf die Anwendungen und Ausführungen einzugehen, welche sich daran knüpfen.
Es wird sich zeigen, dass die Feststellung des psychischen Masses keine blosse Sache des Studirtisches oder philosophischen Apergus ist, sondern eine breite erfahrungsmässige Unterlage fo- dert. Diese glaube ich hier nach fremden und eigenen Untersu- chungen insoweit zulänglich gegeben zu haben, dass das Prineip des Masses sicher gestellt ist, von den Anwendungen aber so viel, dass auch der Nutzen dieses Masses’ anzuerkennen sein wird. Doclı vi bedarf die erfahrungsmässige Unterlage zur Entwicklung der psy- chophysischen Masslehre noch grosser Erweiterung, und was von den Anwendungen gegeben ist, lässt nur erkennen, dass ohne Vergleich mehr wird zu geben sein.
Kurz die Psychophysik ist in der Gestalt, in der sie hier er- scheint, eine Lehre noch im ersten Zustande des Werdens; also verstehe man auch den Titel dieser Schrift Elemente nicht un- recht, als wenn es sich hier um Darstellung des Wesentlichsten einer schon fundirten und formirten Lehre, um ein Elementar- lehrbuch, handelte; sondern vielmehr um Darstellung der An- fänge einer Lehre, die sich noch im Elementarzustande findet. Man stelle also auch nicht Ansprüche an diese Schrift, die an ein Elementarlehrbuch zu stellen sind. Sie giebt vielfach Untersu- chungen, Ausführungen, Zusammenstellungen, die in einem sol- chen ganz unpassend sein würden, aber beitragen können, es da- hin zu bringen, dass einmal ein solches Lehrbuch möglich werde. Was zu fodern war, ein Zusammenhalten der Untersuchung auf bestimmte Puncte und Zusammenfassen der Resultate nach be- stimmten Richtungen, wird man, denke ich, nicht vermissen.
Eben so wenig aber, als ein Elementarlehrbuch, hat man hier eine Sammlung des gesammten Materials der Psychophysik zu suchen, sondern vorzugsweise nur dessen, was zur Begrün- dung der psychophysischen Masslehre gehört und in die Anwen- dungen derselben hineintritt. Unzähliges, was einen Gegenstand der Psychophysik bildet, konnte hier nicht Platz finden, weil es noch nicht so weit gediehen ist, um auch schon eine Aufnahme in dieselbe finden zu können.
Mag Manches in dieser Schrift schon jetzt zu viel, Manches zu wenig sein, so hat man jedenfalls Ursache, nachsichtig in dieser Hinsicht zu sein, nachdem formell fast nichts, materiell nur ganz Zerstreutes vorlag, worauf ich fussen und mich berufen konnte; ein Haus lässt sich aber nicht bauen, ohne Steine dazu herbeizu- fahren; und wo der Plan noch vor dem Hause zu bauen ist, kann vu im ersten Versuche dazu nicht gleich Alles recht liegen und das rechte Mass haben. Jeder folgende Versuch dieser Art wird von gewisser Seite vollständiger, von der anderen kürzer und präciser sein können.
Nicht minder freilich als in Betreff der formellen Mängel habe ich die Nachsicht wegen der sächlichen Irrthümer in Anspruch zu nehmen, die in dieser Schrift übrig geblieben sein können, namentlich bei Behandlung so mancher feinen, schwierigen und neuen Fragen, wie sich solche noch mehr im folgenden als in die- sem Theile darbieten werden. Ich bin im langen Laufe dieser Un- tersuchungen bei festgehaltenen und sich immer fester stellenden allgemeinen Prineipien durch so viele Irrwege und Unklarheiten im Einzelnen gegangen, — lag doch das ganze Gebiet vorher in Unklarheit begraben — dass ich nicht zu hoffen wage, sie bei der jetzigen Redaction schon alle hinter mir zu haben. Aber ich würde diese Untersuchungen gar nicht geben können, wenn ich auf eine völlige Sicherstellung in dieser Hinsicht warten wollte; und hege doch die Zuversicht, dass, nachdem sich schon so Vieles in dieser Lehre allmälig berichtigt und geklärt hat, dieselbe auch des wei- teren Fortschrittes in dieser Richtung fähig sein werde.
Zuletzt wird es sich nur fragen, ob mit dem, was und wie es hier geboten wird, ein haltbarer und fruchtbarer Anfang ” geboten ist. Sollte man es finden, so nehme man das Fehlende und die Fehler nicht zu hoch auf; es wird mindestens ihr Ver- dienst sein, das Bessere hervorgerufen zu haben.
Dabei bin ich weit entfernt, zu sagen, dass das, was in die- ser Schrift vorliegt, etwas schlechthin Neues sei, und es dürfte eine schlechte Empfehlung dafür sein, wenn es diess wäre. Viel- mehr, um gerechten Prioritätsansprüchen von vorn herein gerecht zu werden, und zugleich zu zeigen, dass der Schrift etwas mehr als ein subjectiver Einfall unterliegt, berühre ich gleich im Vor- worte kurz einige historische Puncte, auf die ich an seinem Orte und schliesslich in einem besonderen historischen Kapitel näher eingehe.
Er vi Er vi Das erfahrungsmässige Gesetz, welches die Hauptunterlage der psychischen Masslehre bildet, ist schon vorlängst von ver- schiedenen Forschern in verschiedenen Gebieten aufgestellt und in verhältnissmässiger Allgemeinheit namentlich von E.H. Weber, den ich überhaupt den Vater der Psychophysik nennen möchte, ausgesprochen und experimental bewährt worden. Die mathema- tische Function anderseits, die den allgemeinsten und wichtigsten Fall der Anwendung unseres Massprincips bildet, ist ebenfalls schon vorlängst von verschiedenen Mathematikern, Physikern und Philosophen, wie Bernoulli (Laplace, Poisson), Euler (Herbart, Drobisch), Steinheil (Pogson) für besondere, der Psychophysik zuzueignende, Fälle auf dieses Gesetz gegründet und von anderen Forschern reproducirt oder acceptirt worden. Geschahe nun auch alles diess nicht aus dem Gesichtspuncte eines psychischen Masses, und ohne bisher besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, so wird doch, nachdem das Princip dieses Masses sich folgends (Kapitel 7) ausgesprochen haben wird, ohne Schwierigkeit einleuchten, dass es schon in der, von jenen For- schern aufgestellten, Function enthalten war.
Hienach ist unser psychisches Mass in der That nur von einer Seite die Verallgemeinerung,, von anderer Seite der klare Aus- spruch dessen, was schon vorhanden war, in seiner Bedeutung als psychisches Mass. Die Verweisung hierauf dürfte etwas beitragen, dasMisstrauen zu vermindern, was die Ankündigung eines solchen Masses von vorn herein erwecken mag. Das Problem desselben ist in der That nicht das Problem der Quadratur des Zirkels oder Perpetuum mobile, vielmehr schon der That nach von Forschern . gelöst, deren Namen eine Gewährleistung der Triftigkeit der Lösung ist.
Nachdem ich dieser Verdienste früherer Forscher um den Hauptgegenstand dieser Schrift gedacht habe, würde ich eine Hauptpflicht versäumen, wenn ich nicht der eben so wesentlichen Stütze wie Föderung gedenken wollte, welche ich selbst bei mei- IX ner Untersuchung durch Volkmann gefunden. Das bereitwillige Eingehen dieses scharfsinnigen und feinen Forschers auf die In- teressen dieser Untersuchung, welches ihn übrigens weit über die zunächst dadurch gestellten Foderungen hinaus seine eigenen Bah- nen geführt hat, und der Zuwachs, der dadurch zu den erfah- rungsmässigen Unterlagen dieser Schrift erwachsen ist, verpflich- ten mich in der That zu grösstem Danke.
Zugleich aber wage ich es als ein günstiges Zeichen für das Princip und den Charakter der Lehre dieser Schrift geltend zu machen, dass sie nicht nur eine Stütze in exacten Untersuchun- gen der vorzüglichsten Forscher aufzuweisen, sondern auch An- knüpfungspuncte für solche zu gewähren vermag. In der That, abgesehen von denjenigen theoretischen und experimentalen Un- tersuchungen, auf denen sie fusst, und die sich schon daran an- geknüpft haben, hat sich im Laufe dieser Schrift oft genug Veran- lassung geboten, auf künftig anzustellende oder weiter fortzufüh- rende Untersuchungen hinzuweisen, welche theils zur Weiterent- wickelung der psychophysischen Masslehre nöthig sind, theils in die Anwendungen derselben hineintreten, und, ungeachtet sie zum Theil grosses Interesse darbieten, doch ohne den Gesichts- punct dieser Lehre sich nicht dargeboten haben würden. Das psychophysiche Experiment, bisher nur eine beiläufige Stelle bald in dem physikalischen, bald physiologischen Experimentirzimmer findend, nimmt nun sein eigenes Zimmer, seinen eigenen Appa- rat, seine eigenen Methoden in Anspruch. Auch ist fraglos, dass sich das Gebiet dieser Untersuchungen mehr und mehr erweitern wird, je mehr es bebaut wird. Und so suche ich die Hauptfrucht unserer bisherigen Untersuchung weniger in der, die sie bisher getragen hat, als der, die sie einmal zu tragen verspricht. Was hier vorliegt, ist ein dürftiger Anfang eines Anfanges.
In Betreff der Weise, wie die Mathematik in dieser Schrift eingeführt ist und namentlich im folgenden Theile derselben Platz greifen wird, wünschte ich, Mathematiker möchten diese Elemente X X für Nichtmathematiker und Nichtmathematiker für Mathematiker geschrieben halten, indem mein Bestreben dahin gieng, den einen verständlich zu werden und den anderen genug zu thun, was doch nicht ganz ohne Conflict abgieng. Mögen namentlich die Mathema- tiker so manche etwas breite und populäre Auseinandersetzung im Interesse der Nichtmathematiker entschuldigen, wobei ich im Auge hatte, dass diese Schrift hauptsächlich Physiologen interes- siren dürfte, indess sie zugleich Philosophen zu interessiren wünscht. In beiden aber selbstverständlich auch Mathematiker zu schen, ist heutzutage noch nicht so gestattet, als es eigentlich gefodert wäre. Mögen anderseits die Nichtmathematiker Ableitungen, denen sie nicht folgen können, — wennschon nur solche von sehr geringen Ansprüchen an mathematisches Verständniss vorkommen *— als mathematische Thatsachen hinnehmen, und hier und da ein Kapi- tel, eine Einschaltung oder Ausführung überschlagen, die sich etwas zu tief einlassen. Wenn ich nicht irre, wird doch Jeder den Gang und Inhalt dieser Schrift im Ganzen fasslich finden, wer nur weiss, was eine mathematische Gleichung ist, und die Eigen- schaften der Logarithmen kennt, oder sich an die, im Eingange des folgenden Theiles gegebene, kurze Recapitulation derselben halten will. Von Anderen wünschte ich nicht, dass sie sich um diese Schrift kümmerten, am wenigsten aber, dass sie ein Urtheil darüber fällten, welches in keinem Falle ein einsichtiges sein könnte.
Mit Fleiss unterlasse ich es, in dieser Schrift irgendwie auf den Gegensatz einzugehen, den die mathematische Auffassung der psychologischen Verhältnisse in derselben gegen die Herbart’- sche bieten wird. Herbart wird stets das Verdienst bleiben, die Möglichkeit einer mathematischen Auffassung dieser Verhält- nisse nicht nur zuerst ausgesprochen, sondern auch den ersten scharfsinnigen Versuch der Durchführung einer solchen Auffassung gemacht zu haben; und jeder nach ihm wird in dieser Hinsicht nur ein Zweiter bleiben. In der That aber liegen dem folgenden XI Versuche so wesentlich von den seinigen abweichende Grund- gesichtspuncte unter, dass es eben so wenig einer besonderen Hervorhebung der Verschiedenheit beider bedarf, als es müssig und unangebracht sein würde, hier eine Auseinandersetzung zwi- schen beiden zu versuchen, zumal solche nicht ohne einen Streit über philosophische Grundfragen stattfinden könnte, welcher hier um jeden Preis zu vermeiden ist. Die Entscheidung zwischen bei- den, die zugleich eine Entscheidung bezüglich dieser Grundfragen sein wird, habe ich der Zukunft anheimzustellen.
Vielleicht erwartet man hier vorweg auch eine Erklärung über die Stellung, welche diese Schrift zum Materialismus und Idealis- mus und den religiösen Grundfragen einnehmen wird, womit jede Untersuchung über die Beziehung von Leib und Seele noth- wendig in Berührung treten muss. Was nun das Erste anlangt, so geht diese Schrift auf den Streit über die Grundbeziehung von Leib und Seele, welcher die Materialisten und Idealisten entzweit, überhaupt nicht ein; auch ihre Ausführungen und Consequenzen werden weder einseitig im einen noch im anderen Sinne liegen, indem sie die erfahrungsmässigen Beziehungen zwischen beiden “ der Existenz durch ein Functionsverhältniss darstellt, wel- ches diese Einseitigkeit von selbst ausschliesst.
Was das Zweite anlangt, so würden alle Schlüsse, dass wir hiemit doch die Folgerungen des Materialismus betrefls der re- ligiösen Grundfragen zu acceptiren gezwungen seien, voreilig sein. Es liegt auf der Hand, dass namentlich die, auf $. 4 kurz ausge- sprochene, wennschon vielmehr den Hintergrund als Ausgangs- punct der Entwickelungen dieser Schrift bildende, Grundansicht eine einseitig materialistische Auslegung und Verwerthung erfah- ren kann, und in Betreff der Unsterblichkeitsfrage zunächst scheint zu gleicher Folgerung führen zu müssen. Ich will aber hier nichts weiter dagegen einwenden, als dass diese ganze Schrift auf der Grundlage und im Zusammenhange einer ganz entgegen- gesetzten Auffassung und Auslegung jener Ansicht erwachsen ist, Xu Xu der ich in früheren Schriften den Ausdruck gegeben habe, und hierauf muss ich verweisen, falls man jenem Bedenken Folge geben will, da hier nicht der Ort ist, weiter darauf einzugehen.
Der vorliegende Band dieser Schrift enthält die Unterlagen des psychischen Masses, d. i. die Aufstellung seines Princips und Darlegung der Methoden, Gesetze und Thatsachen, die zur erfah- rungsmässigen Begründung desselben gehören: der folgende wird die psychische Massfunction selbst mit ihren, aus dem Aeusseren in das Innere übergreifenden, Gonsequenzen entwickeln. Der jetzige nimmt hienach mehr ein empirisches, der folgende mehr ein mathematisches und philosophisches Interesse in Anspruch, ein mathematisches, sofern das Feld neuer Anwendungen, was sich im vorliegenden Theile für die Mathematik eröffnet, im fol- genden bis zu gewissen Gränzen beschritten wird, ein philosophi- sches, sofern mit diesen Anwendungen sich belangreiche Gesichts- puncte für die Auffassung der Beziehungen zwischen Leib und Seele ergeben.
Leipzig, den 7. Dec. 1859.
Pr re > + INHALT. Einleitendes.
I. Allgemeinere Beträchtung über die Beziehung von Leib und Seele II. Begriff und Aufgabe der Psychophysik. x: 2» 2 2 22000. HELEN GRERBBR: Zub ns wi leere wir tele nee Ad De IV, Begriffliches über Empfindung und Reiz.. 2.2.2.2...Pr Aeussere Psychophysik. Die psychophysische Masslehre.
V. Mass der körperlichen Thätigkeit. Lebendige Kraft..:.:.
VI. Massprineip der Empfindlichkeit...» 2 2: 22220200. VII. Massprineip der Empfindung..:. 2» 22.2...ERBEN VIII. Massmethoden der Empfindlichkeit.. -..» 2.2...PR 4) Massmethoden der Unterschiedsempfindlichkeit...» ». 3. Allgemeine Darstellung...:: sy. u.n, a wrmleng as b) Allgemeine Rücksichten und Vorsichten...c) Rücksichten in Betreff der Zeit- und Kekzuveckäliuiene Bi Versuche. Constante Fehler...2.2...2.0.
d) Specielles zur Methode der richtigen und falschen Fälle..
e) Specielles zur Methode der mittleren Fehler...u“ f) Mathematische Beziehung der Methoden...ne 2) Massmethoden der absoluten Empfindlichkeit...» 2...Fundamentale Gesetze und Tbatsachen, IX. Das Weber’sche Gesetz...» a AT Die eigenen Angaben Webers...». 22...u En 9 ER a a. Be: "N a. ae DEROEEBW u.a. ZUMRI 2 el TE A, x. 2: NE a le RER se 5) Extensive Grössen. (Augenmass und Tastmass).. ». 2...6) Fortune morale et physique.. ». 2...BE Paar Mk Zu = nn * 35 ir ee ee ee 4 .
X. Die Thatsache der Schwelle 4) Intensive Schwelle a) Reizschwelle 8) Allgemeinere Betrachtungen bezüglich der Schwelle 4) Folgerungen aus dem Dasein der Schwelle f XI. Nähere Angaben über Grösse und Abhängigkeitsverhältnisse der { Schwellenwerthe in den verschiedenen Sinnesgebieten...25% 4) Intensive Schwelle Specialbestimmungen über kleinste erkennbare Distanzen 288 a) Zwei distante Puncte WU m „io due, 2, cf on A ira al GEHE a „ Distanzunterschiede (Augenmass) DIERBSINT Ku; 2°. RE 76 BE 295 7 €) Auffassung von Zeit und Bewegung!, ar en 296 XI. Parallelgesetz zum Webersschen Gesetze...300 I. Allgemeinere Betrachtung über die Beziehung von : Leib und Seele.
Indess die Lehre von der Körperwelt in den verschiedenen . Zweigen der Naturwissenschaft zu einer grossen Entwickelung gediehen ist, und sich scharfer Prineipien und Methoden erfreut, welche ihr einen erfolgreichen Fortschritt sichern, indess die Lehre vom Geiste in Psychologie und Logik wenigstens bis zu gewissen Gränzen feste Grundlagen gewonnen hat, ist die Lehre von den ‚Beziehungen zwischen Körper und Geist oder Leib und Seele bis jetzt fast blos ein Feld philosophischen Streites ohne festes Fundament und ohne sichere Prineipien und Methoden für den Fortschritt der Untersuchung geblieben.
Der nächstliegende Grund dieses ungünstigeren Verhältnisses ist meines Erachtens in folgendem factischen Umstande zu suchen, der freilich wieder nach seinem weiter rückliegenden Grunde fragen lässt. Die Verhältnisse der Körperwelt für sich können wir unmittelbar und im Zusammenhange durch Erfahrung ver- folgen, die Verhältnisse der inneren oder geistigen Welt nicht minder; jene zwar nur, so weit unsere Sinne und deren verstärkende Hülfsmittel reichen, diese, so weit eines Jeden eigene Seele reicht; aber doch so, dass wir im Stande sind, Grundthatsachen, Grundgesetze, Grundverhältnisse in jedem beider Gebiete zu gewinnen, welche uns als sichere Unterlagen und Ausgangspuncte für den Schluss und weiteren Fortschritt dienen können. Nicht so mit dem Zusammenhange der körperlichen und geistigen Welt, indem von beiden unmittelbar zusammengehörigen Factoren dieses Zusammenhanges immer nur der eine auf einmal in die un- mittelbare Erfahrung tritt, während der andere unter der Decke ’ Fechner, Elemente der Psychophysik. 1 + ern u zu 2 bleibt. Denn indess wir uns unserer Empfindungen und Gedan- ken unmittelbar bewusst sind, können wir nichts von den Bewe- gungen im Gehirne wahrnehmen, welche daran gebunden sind und an welche sie ihrerseits gebunden sind, das Körperliche bleibt hier unter der geistigen Decke; und indess wir die Körper ande- rer Menschen, Thiere und der ganzen Natur unmittelbar der ana- tomischen und physiologischen, physikalischen und chemischen Untersuchung unterwerfen können, vermögen wir nichts unmit- | telbar von den Seelen, die den ersten, und dem Gotte, welcher i der zweiten zugehört, zu erfahren; das Geistige bleibt hier unter "der körperlichen Decke. Und somit bleibt auch den Hypothesen und dem Leugnen grosser Spielraum. Ist überhaupt etwas unter Br dereinen undder anderen Decke, und was ist darunter zu finden? Die Unsicherheit, das Schwanken, das Streiten über diese Thatfragen hat bisher noch keinen festen Ausgangspunet und An- griffspunet für eine Lehre von den Verhältnissen dessen, um ds- sen Thatbestand sich’s grossentheils erstnoch streitet, zugelassen. “ Und was kann der Grund dieses eigenthümlichen Verhält- nisses sein, dass wir Körper und Geist jedes für sich, und doch 2% nie beides, wie es unmittelbar zusammengehört, auch unmittel#+ bar zusammen beobachten können; indess wir doch sonst das, was unmittelbar zusammenhängt, am leichtesten zusammen be- 4 obachten? Nach der Unverbrüchlichkeit, in der diess Verhält- 4 niss zwischen geistigem und körperlichem Gebiete besteht, dür- fen wir vermuthen, dass es ein fundamentales, in ihrer Grund- 14 beziehung selbst begründetes sei. Aber giebt es kein ähnliches, _ was uns die Thatsache desselben mindestens erläutern, wenn h nicht auf den Grund führen kann? | Wohl lässt sich auf diess und das hinweisen. Z. B. wenn ä Jemand innerhalb eines Kreises steht, so liegt dessen convexe Seite für ihn ganz verborgen unter der concaven Decke; wenn er ausserhalb steht, umgekehrt die concave Seite unter der con- vexen Decke. Beide Seiten gehören ebenso untrennbar zusam- men, als die geistige und leibliche Seite des Menschen und diese lassen sich vergleichsweise auch als innere und äussere Seite fas- $; sen; es ist aber auch ebenso unmöglich, von einem Standpuncte P in der Ebene des Kreises beide Seiten des Kreises zugleich zu erblicken, als von einem Standpuncte im Gebiete der mensch- lichen Existenz diese beiden Seiten des Menschen. Erst wie wir w den Standpunct wechseln, wechselt sich die Seite des Kreises, die wir erblicken, und die sich hinter der erblickten versteckt. Aber der Kreis ist nur ein Bild, und es gilt die Frage nach der Sache.
Nun ist nicht die Aufgabe und Absicht, in dieser Schrift in tiefere oder irgendwie durchschlagende Erörterungen über die Grundfrage der Beziehung von Leib und Seele einzugehen. Suche Jeder sich das Räthsel, insofern es ihm als solches erscheint, auf seine Weise zu lösen. Es wird daher auch ohne irgendwelche bindende Consequenz für das Folgende sein, wenn ich hier nur, um eine etwaige Frage nach der allgemeinen Ansicht, welche den Ausgangspunet dieser Schrift gebildet hat und noch den Hinter- grund derselben für mich bildet, nicht ganz ohne Antwort zu lassen, und zugleich einen Anhaltspunct in diesem Felde schwankender Ideen denen darzubieten, die einen solchen vielmehr erst suchen, als schon gefunden zu haben glauben, mit ein paar Worten auf diese Ansicht eingehe, die doch nichts wesentlich Massgebendes für den Verfolg enthalten wird. Bei sehr grosser Verlockung, im Eingange einer Schrift wie dieser, sich in umfängliche und weitausholende Erörterungen in dieser Hinsicht zu verlieren, und nicht geringer Schwierigkeit, sie überhaupt hier zu vermeiden, wird man wenigstens die kurze Exposition der Ansicht, auf die ich mich folgends beschränke, entschuldigen.
Zuvor ein zweites Erläuterungsbeispiel zu dem ersten. Das Sonnensystem bietet von der Sonne aus einen ganz anderen An- blick dar, als von der Erde aus. Dort ist es die Gopernikanische, hier die Ptolemäische Welt. Es wird in aller Zeit für denselben Beobachter unmöglich bleiben, beide Weltsysteme zusammen zu beobachten, ungeachtet beide ganz untrennbar zusammengehören, und eben so wie die concave und convexe Seite des Kreises im Grunde nur zwei verschiedene Erscheinungsweisen derselben Sache von verschiedenem Standpuncte sind. Wieder aber reicht es hin, den Standpunet zu wechseln, so tritt für die eine Welt die andere Welt in die Erscheinung.
Die ganze Welt besteht aus solchen Beispielen, die uns be- weisen, dass das, was in der Sache Eins ist, von zweierlei Stand- puncten als zweierlei erscheint, und man nicht vom einen Stand- puncte dasselbe als vom anderen haben kann. Wer giebt es nicht zu, dass es allwegs so ist und nicht anders sein kann. Nur in 4 Betreff des grössten und durchschlagendsten Beispiels giebt man es nicht zu oder ist nicht darauf verfallen. Das aber bietet uns das Verhältniss der geistigen und körperlichen Welt.
Was dir auf innerem Standpuncte als dein Geist erscheint, - _ derdu selbst dieser Geist bist, erscheint auf äusserem Standpuncte dagegen als dieses Geistes körperliche Unterlage. Es ist ein Un- terschied, ob man mit dem Gehirne denkt, oder in das Gehirn des Denkenden hineinsieht.*) Da erscheint ganz Verschiedenes; aber der Standpunct ist auch ganz verschieden, dort ein innerer, hier ein äusserer; unsagbar verschiedener sogar, als in vorigen Bei- spielen, und darum eben der Unterschied der Erscheinungsweisen unsagbar grösser. Denn die doppelte Erscheinungsweise des Kreises, des Planetensystems, wird doch im Grunde nur von zwei verschiedenen äusseren Standpuncten dagegen gewonnen; in- mitten des Kreises, auf der Sonne bleibt der Beobachter ausser‘ dem Zuge desKreises, ausser den Planeten. Aber die Selbsterschei- nung des Geistes wird von einem wahren inneren Standpuncte des ihm unterliegenden Wesens gegen sich selbst, dem der Coin- eidenz mit sich selbst, die Erscheinung der zugehörigen Körper-. lichkeit von einem wahren dagegen äusserlichen Standpuncte, dem der Nichteoineidenz damit gewonnen.
Hiermit nun wird gleich selbstverständlich, wovon wir zuerst den Grund süchten, warum Niemand Geist und Körper, wie sie unmittelbar zusammengehören, auch unmittelbar zusammen er- blicken kann. Es kann eben Niemand zugleich äusserlich und innerlich gegen dieselbe Sache stehen.
“Darum nimmt auch kein Geist des anderen Geistes unmittele bar als Geistes wahr, ungeachtet man doch meinen sollte, er müsste am leichtesten des gleichen Wesens gewahren; er hat, sofern erals Anderer nicht mit ihm zusammenfällt, nur die körper- liche Erscheinungsweise davon. Darum kann überhaupt kein "Geist des anderen als mit Hülfe von dessen Körperlichkeit gewah- ren; denn was vom Geiste nach Aussen scheint, ist eben dessen. körperliche Erscheinungsweise. er Yras Su ir, *) Aequivalent mit dem Hineinsehen ist, eine adäquate Vorstellung. nach Schlüssen, gegründet auf äusserlich Gesehenes, fassen, wie der innere Zustand bei Wegräumung der Hindernisse des Hineinsehens erschei- nen würde.
Darum ist die Erscheinungsweise des Geistes stets auf Ein- mal nur Eine, weil es nurEinen inneren Standpunct giebt, indess jeder Körper nach der Vielfältigkeit der äusseren Standpuncte da- gegen und der Verschiedenheit der darauf Stehenden vielfältig verschieden erscheint.
Somit deckt die vorige Vorstellungsweise die fundamental- sten Verhältnisse zwischen Leib und Seele, die jede Grundansicht darüber zu decken suchen sollte.
Noch Eins: Leib und Seele gehen mit einander; der Aende- rung im Einen correspondirt eine Aenderung im Anderen. Warum? Leibniz sagt: man kann verschiedene Ansichten darüber ha- ben. Zwei Uhren auf demselben Brete befestigt richten ihren Gang durch Vermittlung dieser gemeinsamen Befestigung auf ein- ander ein (wenn sie nämlich nicht zu viel von einander abwei- chen); das ist die gewöhnliche dualistische Ansicht vom Verhält- nisse zwischen Leib und Seele. Es kann auch Jemand die Zeiger beider Uhren so schieben, dass sie immer harmonisch gehen, das ist die occasionalistische, wonach Gott zu den körperlichen Ver- “änderungen die geistigen und umgekehrt in beständiger Harmonie erzeugt. Sie können auch von vorn herein so vollkommen eingerichtet sein, dass sie, ohne der Nachhülfe zu bedürfen, von selbst immer genau mit einander gehen; das ist die Ansicht von ‚der prästabilirten Harmonie derselben. Leibniz hat eine An- sicht vergessen, und zwar die einfachstmögliche. Sie können auch harmonisch mit einander gehen, ja gar niemals aus ein- ander gehen, weil sie gar nicht zwei verschiedene Uhren sind. Damit ist das gemeinsameBret, die stete Nachhülfe, die Künstlich- keit der erstenEinrichtung erspart. Wasdem äusserlich stehenden Beobachter als die organische Uhr mit einem Triebwerke und Gange organischer Räder und Hebel oder als ihr wichtigster und - wesentlichster Theil erscheint, erscheint ihr selbst innerlich ganz anders als ihr eigener Geist mit dem Gange von Empfindungen, Trieben und Gedanken. Es darf nicht beleidigen, dass der Mensch hier eine Uhr genannt wird. Wenn er in einer Hinsicht so ge- nannt wird, soll er nicht in jeder so genannt werden.
Die Verschiedenheit einer Erscheinung hängt aber doch nicht _ blos von der Verschiedenheit des Standpunctes, sondern auch von der Verschiedenheit der darauf Stehenden ab. Ein Blinder sieht bei eben so günstigem äusseren Standpuncte als ein Sehen- 6 der nichts von Aussen; und so sieht eine todte Uhr trotz eben so günstigen Standpunctes der Coineidenz mit sich selbst wie ein Gehirn nichts von Innen; sie ist nur für die äussere Erscheinung da.
Die Naturwissenschaft stellt sich consequent auf den äusse- ren Standpunct der Betrachtung der Dinge, die Wissenschaft vom Geiste auf den inneren; die Ansichten des Lebens fussen auf dem Wechsel der Standpuncte, die Naturphilosophie auf der Identität dessen, was doppelt auf doppeltem Standpuncte erscheint; eine Lehre von den Beziehungen zwischen Geist und Körper wird die Beziehungen beider Erscheinungsweisen des Einen zu verfolgen haben.
Diess die Grundpuncte einer Ansicht, durch die ich nicht so- wohl das letzte Grundwesen des Körpers und Geistes aufzuklären, als die allgemeinsten factischen Beziehungen derselben unter einem einheitlichen Gesichtspuncte zu verknüpfen suche.
Doch es bleibt, wie gesagt, Jedem frei gestellt, durch welche andere Ansicht er dasselbe zu leisten versuchen, oder ob er es überhaupt zu leisten versuchen will. Was Jeder in dieser Hin- sicht am passendsten findet, wird auf den Zusammenhang seiner übrigen Ansichten ankommen; und freilich selbst rückwärts die Möglichkeit oder Unmöglichkeit begründen, einen passenden all- gemeinen Zusammenhang derselben zu finden. Hier aber wird von vorn herein nichts darauf ankommen, ob er Leib und Seele nur als zwei verschiedene Erscheinungsweisen desselben Wesens, oder als zwei äusserlich zusammengebrachte Wesen, oder die Seele als einen Punct in einem Nexus anderer Puncte von wesent- lich gleicher oder ungleicher Natur fassen, oder auf eine einheit- liche Grundansicht überhaupt verzichten will, insoweit nur Jeder die erfahrungsmässigen Beziehungen zwischen Leib und Seele anerkennt und einen erfahrungsmässigen Verfolg derselben gestattet, mag er auch die gezwungenste Repräsentation derselben versuchen. Denn nur auf den erfahrungsmässigen Beziehungen zwischen Leib und Seele werden wir im Folgenden fussen; und uns dabei überdiess zur Bezeichnung des Thatsächlichen der ge- wöhnlichsten Ausdrücke bedienen, welche vielmehr im Sinne einer dualistischen als unserer monistischen Ansicht gehalten sind, wenn schon eine leichte Uebersetzung darein gestatten.
—— oo ie Me TE AO u nt 5 u Dt u 0 Damit soll nicht gesagt sein, dass die Lehre, die sich hier entwickeln wird, überhaupt gleichgültig für die Auffassungsweise der Grundbeziehung von Körper und Geist und ohne Einfluss darauf sein werde. Im Gegentheile. Aber man verwechsele die Folgen, die dereinst aus ihr fliessen mögen, und sich zum Theil schon zu gestalten beginnen, nicht mit einer Unterlage dieser Lehre. Diese Unterlage ist in der That rein empirisch und jede Voraussetzung von vorn herein abzuweisen.
Steht nicht, kann man fragen, die Möglichkeit einer solchen Unterlage in directem Widerspruche mit der Thatsache, von der wir ausgiengen, dass die Beziehungen zwischen Leib und Seele der Erfahrbarkeit entzogen seien? Aber sie sind nicht der Er- fahrbarkeit überhaupt, sondern es sind nur die unmittelbaren Beziehungen der unmittelbaren Erfahrbarkeit entzogen. Schon unsere Auffassung der allgemeinen Beziehung zwischen Leib und Seele stützte sich auf Erfahrungen allgemeinster Art, die sich über ihr Verhältniss machen lassen, mag sie auch nicht Jedem, der mit festen Voraussetzungen zu dieser Schrift kommt, als der nothwendige Ausdruck derselben erscheinen. Die Folge wird zeigen, dass uns nicht minder specielle Erfahrungen zu Gebote stehen, welche theils dienen können, uns im Gebiete der mittel- baren Beziehungen zu orientiren, theils geeignet sind, Schlüsse auf die unmittelbaren zu begründen.
In der That könnte es mit jener allgemeinen Ansicht, selbst wenn sie acceptirt werden sollte, nicht gethan sein. Die Sicher- stellung, Fruchtbarkeit und Tiefe einer allgemeinen Ansicht hängt überhaupt nicht am Allgemeinen, sondern am Elementaren. Das Gravitationsgesetz und die Moleculargesetze (die unstreitig erste- res mit einschliessen) sind Elementargesetze; wären sie gründ- lich bekannt, und die ganze Tragweite derselben in Folgerungen erschöpft, so wäre die Lehre von der Körperwelt in grösster All- gemeinheit vollendet. Entsprechend wird es gelten, Elementar- gesetze für die Beziehung zwischen Körperwelt und Geisteswelt zu gewinnen, um statt einer allgemeinen Ansicht eine haltbare und entwickelte Lehre davon zu gewinnen, und sie werden hier wie dort nur auf elementare Thatsachen begründet werden können.
Die Psychophysik ist eine Lehre, welche auf diesen Gesichts - puncten zu fussen hat. Das Nähere davon im folgenden Kapitel.
N 8 II. Begriff und Aufgabe der Psychophysik.
Unter Psychophysik soll hier eine exacte Lehre von den functionellen oder Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Körper und Seele, allgemeiner zwischen körperlicher und geistiger, physischer und psychischer, Welt verstanden werden.
Zum Gebiete des Geistigen, Psychischen, der Seele rechnen wir überhaupt das, was durch innere Wahrnehmung er- fasslich oder daraus abstrahirbar ist, zu dem des Körper- lichen, Leiblichen, Physischen, Materiellen das, was durch äussere Wahrnehmung erfasslich oder daraus abstrahirbar ist. Hiermit sollen blos die Gebiete der Erscheinungswelt, mit deren Beziehung die Psychophysik sich zu beschäftigen haben wird, bezeichnet werden, wobei vorauszusetzen, dass man innere und äussere Wahrnehmung im Sinne des gewöhnlichen Sprach- gebrauches auf die Thätigkeiten zu beziehen wisse, wodurch die Existenz überhaupt zur Erscheinung kommt.