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Rede zum Schuljahresabschluß am 29. September 1809

Hegel

Language:
German
Status:
Complete work
Authorship:
Written by the author
Condition of the text:
Clean text
Extent:
~5,260 words · 25 passages
Cite this work
  • APAHegel. (n.d.). Rede zum Schuljahresabschluß am 29. September 1809. SigPhi. https://sigphiai.com/en/works/georg-wilhelm-friedrich-hegel/rede-zum-schuljahresabschlu-am-29-september-1809-german
  • MLAHegel. "Rede zum Schuljahresabschluß am 29. September 1809." SigPhi, https://sigphiai.com/en/works/georg-wilhelm-friedrich-hegel/rede-zum-schuljahresabschlu-am-29-september-1809-german.
  • ChicagoHegel. Rede zum Schuljahresabschluß am 29. September 1809. SigPhi. https://sigphiai.com/en/works/georg-wilhelm-friedrich-hegel/rede-zum-schuljahresabschlu-am-29-september-1809-german.

What it is about

End-of-year address, 29 September 1809, in GERMAN.

Context and history

Hegel spent eight years as a grammar-school headmaster in Nuremberg, and had to address the pupils each year. He defends the study of the Greek and Latin classics as the only way of getting outside oneself. It is the most readable Hegel there is. Text in GERMAN: the original.

Editorial context, not a citable source: unlike the passages of the work itself, these statements cannot be checked against the corpus.

Dieses Buch wurde uns freundlicherweise vom "Gutenberg Projekt-DE" zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist unter der Internet-Adresse http://gutenberg2000.de erreichbar. Rede zum Schuljahresabschluß am 29. September 1809 Georg Wilhelm Friedrich Hegel Durch allergnädigste Befehle bin ich angewiesen, bei der feierlichen Verteilung der Preise, welche die allerhÖchste Regierung den SchÜlern, die sich durch ihre Fortschritte auszeichnen, zur Belohnung und noch mehr zur Aufmunterung bestimmt, in einer öffentlichen Rede die Geschichte der Gymnasialanstalt im verflossenen Jahre darzustellen und dasjenige zu berühren, wovon für das Verhältnis des Publikums zu derselben zu sprechen zweckmässig sein kann. So ehrerbietigst ich diese Pflicht zu erfüllen habe, so sehr liegt die eigene Aufforderung dazu in der Natur des Gegenstandes und Inhaltes, der eine Reihe königlicher Wohltaten oder deren Wirkungen ist und dessen Darstellung den Ausdruck der tiefschuldigsten Dankbarkeit für dieselbe enthält--einer Dankbarkeit, die wir in Gemeinschaft mit dem Publikum der erhabenen Sorge der Regierung für die öffentlichen Unterrichtsanstalten darbringen.--Es sind zwei Zweige der Staatsverwaltung, für deren gute Einrichtung die Völker am erkenntlichsten zu sein pflegen, gute Gerechtigkeitspflege und gute Erziehungsanstalten; denn von keinem übersieht und fühlt der Privatmann die Vorteile und Wirkungen so unmittelbar, nah und einzeln als von jenen Zweigen, deren der eine sein Privateigentum überhaupt, der andere aber sein liebstes Eigentum, seine Kinder, betrifft. Die hiesige Stadt hat die Wohltat einer neuen Schuleinrichtung um so lebhafter erkannt, je größer und allgemein gefühlter das Bedürfnis einer Veränderung war. Die neue Anstalt hatte ferner den Vorteil, auf alte, mehrere Jahrhunderte bestandene Anstalten, nicht auf

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