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Ein neuer Versuch eines objektiven Systems der Psychologie

Kurt Koffka

Language:
German
Status:
Complete work
Authorship:
Written by the author
Condition of the text:
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Extent:
~5,900 words · 28 passages
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  • APAKurt Koffka. (n.d.). Ein neuer Versuch eines objektiven Systems der Psychologie. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/en/works/kurt-koffka/ein-neuer-versuch-eines-objektiven-systems-der-psychologie
  • MLAKurt Koffka. Ein neuer Versuch eines objektiven Systems der Psychologie. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/en/works/kurt-koffka/ein-neuer-versuch-eines-objektiven-systems-der-psychologie.
  • ChicagoKurt Koffka. Ein neuer Versuch eines objektiven Systems der Psychologie. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/en/works/kurt-koffka/ein-neuer-versuch-eines-objektiven-systems-der-psychologie.

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How it begins
Noch wichtiger aber ist folgendes: Bewulstsein ist identisch mit haben von Inhalten, nicht mit dem Wissen von diesen Inhalten. Der blaue Himmel, der mich erfreut, der C©-Dur-Akkord, der Geruch von Peau d’Espagne, das Gefühl der körperlichen Frische ist ebensogut Bewulstsein wie die schwierigste mathematische Überlegung. Das was Enıneer Selbstbewulstsein nennt, bleibt daher nach wie vor nur eine Form von Bewulstsein überhaupt, und unsere Alternative bleibt hiervon völlig unberührt. Ehe wir diese weiter verfolgen, gehen wir zum Menschen über, der mit allen drei Teilen seines Zentralorgans arbeitet. Wie ist das Verhältnis zwischen dem höchsten Zentrum und den niederen zu denken? Diese Frage berührt Enpinser nur kurz, denn einmal liegen physiologische Erfahrungen hierüber noch kaum vor, andererseits ruht das Schwergewicht der Ausführungen Evıngers auf der Trennung der drei Organe und ihrer Leistungen, und diese ist durch die ausführliche Behandlung der Gnosis und Praxie völlig genügend fundiert worden. Für die Psychologie aber, die ja in diesem Punkte mit der vergleichenden Methode zusammentrifft, liegt das Hauptinteresse gerade in der Verbindung, im Zusammenwirken der verschiedenen Zentren. Als Lehre vom Bewulstsein und seinen — nicht bewulsten — Gesetzen muls sie fragen: was tragen die einzelnen Organe zum Zustandekommen des und des Inhalts, dieser oder jener Aufeinanderfolge von Inhalten bei? Und die psychologische Forschung hat bereits versucht, solche Fragen in Angriff zu nehmen; der neueren Psychologie ist es ganz geläufig mit einem Aufbau der Bewulstseinsgrundlagen in verschiedenen Stufen zu rechnen. Einige wenige dieser Ergebnisse sollen daher noch unter den Evuingerschen Gesichtspunkten behandelt werden. D. Katz! hat kürzlich in der eingehendsten Weise nach-

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