Die Akkumulation des Kapitals
- Language:
- German
- Status:
- Complete work
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- Written by the author
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- Extent:
- ~220,000 words · 1,063 passages
Cite this work
- APARosa Luxemburg. (n.d.). Die Akkumulation des Kapitals. Digital reproduction: SigPhi. https://sigphiai.com/en/works/rosa-luxemburg/die-akkumulation-des-kapitals
- MLARosa Luxemburg. Die Akkumulation des Kapitals. Digital reproduction, SigPhi, https://sigphiai.com/en/works/rosa-luxemburg/die-akkumulation-des-kapitals.
- ChicagoRosa Luxemburg. Die Akkumulation des Kapitals. Digital reproduction, SigPhi. https://sigphiai.com/en/works/rosa-luxemburg/die-akkumulation-des-kapitals.
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What it is about
Rosa Luxemburg's thesis on whether capitalism can go on accumulating inside a closed system, and her answer: it cannot, which is why it expands outward.
Context and history
Published in 1913, and best read with the second volume of Capital beside it: Luxemburg starts from the reproduction schemes Engels published in 1885 and argues that they do not balance unless there are buyers outside the system. From this she draws an economic account of imperialism — capital needs non-capitalist surroundings in order to realise surplus value — and a prediction of a limit. The thesis was heavily disputed from within Marxism itself, and it is a technical argument that remains open.
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Reproduktion ist wörtlich genommen einfach Wiederproduktion, Wiederholung, Erneuerung des Produktionsprozesses, und es mag auf den ersten Blick nicht abzusehen sein, worin sich der Begriff der Reproduktion von dem allgemeinverständlichen der Produktion eigentlich unterscheiden und wozu hierfür ein neuer, befremdender Ausdruck nötig sein soll. Allein gerade in der Wiederholung, in der ständigen Wiederkehr des Produktionsprozesses liegt ein wichtiges Moment für sich. Zunächst ist die regelmäßige Wiederholung der Produktion die allgemeine Voraussetzung und Grundlage der regelmäßigen Konsumtion und damit die Vorbedingung der Kulturexistenz der menschlichen Gesellschaft unter allen ihren geschichtlichen Formen. In diesem Sinne enthält der Begriff der Reproduktion ein kulturgeschichtliches Moment. Die Produktion kann nicht wiederaufgenommen werden, die Reproduktion kann nicht stattfinden, wenn nicht bestimmte Vorbedingungen: Werkzeuge, Rohstoffe, Arbeitskräfte, als Ergebnis der vorhergegangenen Produktionsperiode gegeben sind. Auf den primitivsten Stufen der Kulturentwicklung aber, bei den Anfängen in der Beherrschung der äußeren Natur, ist diese Möglichkeit der Wiederaufnahme der Produktion jedesmal noch mehr oder weniger vom Zufall abhängig. Solange hauptsächlich Jagd oder Fischfang die Grundlage der Existenz der Gesellschaft bilden, ist die Regelmäßigkeit in der Wiederholung der Produktion häufig unterbrochen durch Perioden des allgemeinen Hungerns. Bei manchen primitiven Völkern haben die Erfordernisse der Reproduktion als eines regelmäßig wiederkehrenden Prozesses schon sehr früh einen traditionellen und gesellschaftlich bindenden Ausdruck in bestimmten Zeremonien religiösen Charakters gefunden.…